Spirale danach

Beschreibung

Die Spirale danach ist wie die Kupferspirale etwa 3 cm gross und sieht aus wie ein kleines T, welches am Ende zwei dünne Kunststofffäden hat. Sie ist aus weichem Plastik und wird von Kupferfäden umhüllt. Das Kupfer macht, dass die Spermien nicht mehr befruchtungsfähig sind. Die Spirale danach verändert die Gebärmutterschleimhaut und verhindert das Einnisten der Eizelle.

Anwendung

Die Spirale danach ist für Frauen, die keine Schwangerschaft wünschen und in folgenden Notfallsituationen sind:

  • Reissen oder Verrutschen des Kondoms.
  • Geschlechtsverkehr ohne Schutz.
  • Vergessen der Pille bei mehr als 12 Stunden.

Sie ist für Frauen geeignet, die die Zeitspanne der Pille danach von 72 Stunden überschritten haben oder keine hormonelle Notfallverhütung einnehmen dürfen oder wollen. Die Spirale danach kann spätestens bis zum 5. Tag nach dem Geschlechtsverkehr eingelegt werden. Wenn eine Frau die Spirale danach nicht als Verhütungsmittel in der Gebärmutter belassen will, kann diese am Ende der nächsten Menstruation von der Frauenärztin/vom Frauenarzt entfernt werden lassen.

Zuverlässigkeit

Die Spirale danach ist sicher.

Vorteile

  • Die Spirale danach ist eine sichere Notfallverhütung ohne Hormone und kann danach als Verhütungsmittel in der Gebärmutter belassen werden.

Nachteile

  • Bei Entzündungen im Unterleib, einer Fehlbildung oder einer zu kleinen Gebärmutter kann die Spirale danach nicht eingesetzt werden.

  • Das Einsetzen kann bei Frauen, die noch nicht geboren haben, schmerzhaft sein.

  • Stärkere Menstruationsblutungen und Menstruationsschmerzen sind möglich.

  • Erhöhtes Risiko für Entzündungen der Eileiter, besonders bei häufigem Partnerwechsel ist möglich.

  • Kein Schutz gegen HIV und sexuell übertragbare Krankheiten.

Kosten

  • Ca. CHF 500.– für Spirale danach, Einlage mit Ultraschall zur Lagekontrolle und Nachkontrolle.
  • Erhältlich: Die Spirale danach wird von der Frauenärztin/vom Frauenarzt eingesetzt.

Lust und Frust
Fachstelle für Sexualpädagogik und Beratung
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Ein Angebot der Schulgesundheitsdienste der Stadt Zürich