Der Zyklus und die Menstruation

Zyklus wird die Zeit vom ersten Tag einer Menstruation bis zum letzten Tag vor der nächsten Blutung genannt. Mit Menstruation werden die Tage bezeichnet, während denen Blut aus der Scheide fliesst. Der Zyklus ist bei jeder Frau unterschiedlich lang. Ungefähr alle 21 bis 34 Tage kommt es wieder zu einer Blutung. Wie lange es blutet, ist auch unterschiedlich. Meist sind es 3 bis 7 Tage. Während einer Menstruation werden ca. 65 ml Blut ausgeschieden, davon am meisten in den ersten beiden Tagen. Der Zyklus kann auch als Prozess bezeichnet werden, der von verschiedenen Hormonen im Körper gesteuert wird. Im Verlauf eines Zyklus bereiten sich die Organe auf die Aufnahme eines befruchteten Eis und die Schwangerschaft vor.

 

Der zeitliche Ablauf in einem Monat

Ungefähr alle vier Wochen wird in einem der beiden Eierstöcke eine Eizelle reif. Sie verlässt den Eierstock und gelangt in den Eileiter. Dieser Vorgang wird als Eisprung bezeichnet. Im Eileiter kann sie mit einer Samenzelle verschmelzen. Das wird Befruchtung genannt. Das befruchtete Ei gelangt durch den Eileiter in die Gebärmutter.

Zur gleichen Zeit bereitet sich die Schleimhaut in der Gebärmutter auf die Aufnahme eines befruchteten Eis vor. Sie tut dies, indem sie dicker sowie besser durchblutet wird und sich mit Nährstoffen anreichert. Wird eine Eizelle nicht befruchtet, geht sie unbemerkt verloren. Die Schleimhaut, die sich vorgängig aufgebaut hat, stösst ihre oberen Schichten ab, die Menstruation beginnt. Die Menstruation setzt sich aus den abgestossenen Schleimhautschichten, Blut und Scheidenflüssigkeit zusammen. Durch die Scheide tritt die Menstruation aus deinem Körper aus.
 
Das Menstruationsblut kommt ca. 2 Wochen nach dem Eisprung. Schon während der Menstruation beginnt sich im Uterus die Schleimhaut wieder neu aufzubauen.

Etwa alle vier Wochen reift eine Eizelle heran.

Der Eisprung: Sobald die Eizelle reif ist, verlässt sie den Eierstock und gelangt in den Eileiter.

Die Eizelle kann im Eileiter währende 24–48 Stunden mit einer Samenzelle verschmelzen. Das wird als Befruchtung bezeichnet. Die befruchtete Eizelle wandert in die Gebärmutter. Dafür braucht sie zwischen 3 und 5 Tage. Wenn innerhalb von 24 Stunden nach dem Eisprung keine Befruchtung stattfindet, löst sich die Eizelle auf.

Die Menstruation: Hat keine Befruchtung der Eizelle stattgefunden, löst sie sich auf. Ungefähr zwei Wochen nach dem Eisprung lösen sich die oberen Schichten der Gebärmutterschleimhaut und zerfallen. Die aufgelöste Schleimhaut tritt zusammen mit Scheidenflüssigkeit und Blut aus der Scheide. Das ist die Menstruation oder Periode, auch Monatsblutung genannt. 

Wird die Eizelle auf ihrem Weg durch den Eileiter befruchtet, nistet sie sich in der Gebärmutter ein. 

Die Bilder auf dieser Seite wurden freundlicherweise von   für Lust und Frust zur Verfügung gestellt.

Menstruationsbeschwerden

Viele Frauen haben vor oder zu Beginn der Blutungen mehr oder weniger heftige Beschwerden, die in der Fachsprache „Prämenstruelles Syndrom“ (oder PMS) genannt werden. Diese Beschwerden haben mit den starken Hormonveränderungen und sonstigen körperlichen Vorgängen rund um die Periode zu tun. Auch während der Menstruation kann es zu mehr oder weniger starken Beschwerden kommen. Manchmal helfen in diesem Zeitraum Schmerzmitteln oder zuhause im Bett bleiben. Die Symptome können vielfältig sein. Am häufigsten sind Bauchkrämpfe, Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Ähnliches. Falls Du auch unter diesen Beschwerden leidest, versuche herauszufinden, was Dir hilft: ein warmes Bad, eine Wärmeflasche auf dem Bauch, ein paar Stunden Schlaf, Medikamente oder dir einfach etwas Gutes zu tun. Vielleicht kann dich auch jemand mit Tipps dabei unterstützen oder du kannst ärztlichen Rat einholen. 

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